RSC Schwarzwald Radmarathon

Durch das Glottertal auf den Kandel, hinab ins Hexenloch und die Rampe zum weißen Brunnen hinauf.

Am Freitagnachmittag, des 5. Septembers machten sich Udo, Winnie und Jürgen auf den Weg nach Biederbach in den Schwarzwald zum Gasthof Hirschen-Dorfmühle.

Nach der Ankunft ging es dann ab zum Abendessen nach Elzach in eine Pizzeria, um nochmals genügend Energie zu tanken, für den am Samstag anstehenden Radmarathon. Nach einem kurzen Absacker im Gasthof ging es dann zeitig ins Bett.

Am Samstag um 6 Uhr trafen sich die 3 Radler zu einem kurzen improvisierten Frühstück mit Tee, Käsebrot und Müsli, um dann pünktlich mit dem Sonnenaufgang um 6:46 Uhr bei kühlen 9 Grad 🥶 den Radmarathon in Angriff zu nehmen. Die ersten 22 Kilometer ging es gleichmäßig leicht bergab über Waldkirch nach Denzlingen bis zum Eingang in das Glottertal. Kurz darauf begann dann auch schon der mit knapp 14 km lange Anstieg zum Kandel, der aber sehr schön gleichmäßig zu fahren war. Und Dank der frühen Uhrzeit war auf der Strecke auch noch sehr wenig Verkehr. Um kurz vor 9 Uhr war der höchste Punkt des Tages erreicht und die ersten warmen Sonnenstrahlen erwärmten die 3 Radler und vor allem deren kalte Finger. Leider suchten sie vergebens nach dem üblichen Passschild aber zum Glück gab es den Berggasthof „Bergwelt Kandel“, der dann als Hintergrund für das obligatorische Passbild herhalten durfte.

Nach einer rasanten Abfahrt bis zum Sägendobel ging es wellig weiter über St. Peter, St. Märgen nach Neuhäusle, wo das nächste Highlight des Tages auf die 3 Radler wartete. Die Abfahrt nach Hexenloch und der anschließende Anstieg nach Neukirch.

Nach knapp 80 km in Furtwangen war auch schon Zeit für die erste Pause und vor allem für den ersten Kaffee des Tages.

Frisch gestärkt mit Winnie’s Leibspeise - dem Mohnkuchen - ging es wellig leicht abfallend die nächsten 60 Kilometer weiter nach Norden bis zur zweiten Pause in Alpirsbach.

Hier gab es bei angenehmen spätsommerlichen Temperaturen die ersten erfrischenden Kaltgetränke des Tages. Ganz nebenbei stellten die drei Radler fest, dass der zuvor aufgestellte Zeitplan doch schon deutlich unterboten war. 😊  

Weiter ging es durch das schöne Reinerzauer Tal nach Schömberg und leicht wellig ansteigend weiter nach Zwieselberg.

Hier folgte dann das nächste Highlight des Tages – die kurvenreiche Abfahrt nach Bad Rippoldsau und anschließend durch das Wolftal nach Wolfach.

Von hier aus ging es flach durch das Kinzigtal nach Haslach, wo kurz danach noch der letzte und steilste Anstieg durch Salmensbach zum Weißen Brunnen wartete (die letzten 2 km durchweg zwischen 10% und 16%) 🥵😩

Als diese Herausforderung gemeistert war, ging es auf die Abfahrt nach Biederbach, wo um 18:38 Uhr der Gasthof erreicht wurde und 225 km und über 3.000 hm bewältigt waren.

Glücklich und zufrieden ließen die 3 Marathonis den Tag bei einem deftigen Abendessen und reichlich Weizenbier ausklingen. Und schnell war klar – alle 3 freuen sich schon auf den nächsten Radmarathon in 2026.

Bericht: Jürgen Rung

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Kommentare: 4
  • #1

    Udo (Dienstag, 09 September 2025 09:22)

    Schöner Bericht zu einem gelungenen langen Tag und Danke an die beiden Roadrunner für das Warten am Ende der Anstiege! Wer hat noch die Mörder-Rampen nach 215km vorgeschlagen - das letzte Bild von mir sagt alles…

  • #2

    Jürgen (Dienstag, 09 September 2025 10:27)

    Es war eine herrliche Erfahrung und ich hätte mir meinen ersten gemeinsamen Radmarathon nicht schöner vorstellen können. Danke an Udo für die Organisation, Streckenplanung und das guiding und danke an Winnie für die gemeinsamen Anstiege ... was die letzten Rampen angeht, sehe ich das positiv ... nach 215 km hatten wir alle noch die Power sie zu bewältigen �... aber es tat schon weh �

  • #3

    Sylvia (Donnerstag, 11 September 2025 22:38)

    Klasse!Tolle Bilder! Vor allem die vielen Kuchen im Café!

  • #4

    Winfried (Samstag, 18 Oktober 2025 22:19)

    Ein herzliches Dankeschön an Jürgen für den tollen Bericht über unseren schönen, ereignisreichen Radmarathon.
    Es war eine Freude dabei gewesen zu sein.
    Ich freue mich bereits auf 2026, wenn es wieder auf eine gemeinsame Radmarathon Tour geht.���